Wer, wenn nicht WIR? Begegnungen und Sehnsucht nach Zugehörigkeit

Ein Aktionsforschungsseminar zu Macht und Partizipation

Aktionsforschungsseminar ZugehörigkeitZugehörigkeit und Partizipation

Die Zugehörigkeit von Personen in unterschiedlichen sozialen Räumen ist eine wichtige Voraussetzung für Entwicklung: neues Wissen fließt ein und neue Begegnungsformen können entstehen. Dabei werden Dimensionen der Zugehörigkeit gefühlt, ersehnt, verteidigt und durch Begegnung herausgefordert.

Wie werden in der sozialen Navigation unterschiedlichster Zugehörigkeiten Freiräume ausgelotet und behauptet?

Wo und wie entstehen Konflikte zwischen unterschiedlichen Zugehörigkeiten? Wie wird in einem „neuen Raum“ Zugehörigkeit kreiert?

Mit wem möchte man ein gefühltes Wir erreichen? Und wenn „wir“ es wollen, wie können wir dies?
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Aktionsforschungsworkshop „Praxis der Zugehörigkeit“

Wir starten in die nächste Runde!

Mit dem Aktionsfoschungsworkshop „Praxis der Zugehörigkeit – wie wir uns begegnen“

am 13. Oktober 2015 von 10.00 bis 13.00 Uhr,
im LFI, Auf der Gugl 3, 4020 Linz – Seminarraum 0052

starten wir in die nächste Runde unserer intensiven Beschäftigung mit aktuellen Themenstellungen auf der Basis von Ansätzen der Aktionsforschung und Gruppendynamik.

Programm: Weiterlesen

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Fünf Zitate zu „Macht“

Die Auseinandersetzung mit Fragen von Machtverhältnissen und dem Phänomen von Macht an sich ist gewissermaßen von zeitloser Aktualität. In den folgenden Zitaten, die nur eine mögliche Auswahl vieler weiterer möglicher Beschreibungen von und Überlegungen zu Beobachtungen von „Macht“ ist, kommen unterschiedliche Zusammenhänge und Herangehensweisen zum Ausdruck, die zur eigenen und gemeinsamen (diskursiven) Annäherung an das Thema instruktiv sind.

ZITAT 1:

„Macht von A bewirkt, dass B gegen seinen eigenen Willen ein bestimmtes Verhalten setzt. Die Macht von A beschränkt in diesem Fall die Freiheit von B.“
(Byung-Chul Han [2010]: Was ist Macht? Stuttgart: 9.)

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Zur Frage der Entscheidung: Wohin wandert die Macht?

I EINLEITUNG

Im Seminarsetting zum Seminar „Wohin wandert die Macht“ (2012) wurde den „Peergroups“ die Aufgabe gestellt, jeweils am Tagesende Beobachtungen zur Frage „wie werden im Prozess des Seminares Entscheidungen getroffen?“ zu diskutieren, auszuwerten und zu dokumentieren. Den Hintergrund dieser Frage bildet die Annahme, dass Machtprozesse sich in Entscheidungsformen spiegeln. Im Rahmen einer 1,5-stündigen Auswertung stellten die Peergroups sich abschließend mit „Namen“ („wer wir sind“), sowie den Ergebnissen zur Reflexionsfrage vor. Genannt wurden: Weiterlesen

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Tun und Teilen: vom Wesen der Partizipation

EIN AKTIONSFORSCHUNGS- UND LERNSEMINAR ZU MACHT UND PARTIZIPATION

Seminarziele

Ziel des kommenden Seminars ist das Verstehen, Erfahren und vertiefte Erforschen des zwischenmenschlichen Feldes, um Verständnis dafür zu entwickeln, in welche sozialen Prozesse von Macht und Partizipation man persönlich eingebunden ist. Verfolgt wird dieses Ziel, indem die TeilnehmerInnen aktiv und sich an ihren eigenen Erfahrung orientierend Handlungsmöglichkeiten zur Steuerung der Machtbalance in und zwischen Gruppen entwickeln, beispielsweise zu Themenfeldern wie „Kooperation und Konkurrenz“, „Kooperation und Motivation“, „Kooperation und Intimität“ etc.

Selbstorganisiertes Lernen durch Aktionsforschung
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Aktionsforschung und Gruppendynamik

Gruppendynamik bietet die Methode für den Lernprozess, in dem die Aufmerksamkeit auf die Art der Kooperation der Beteiligten in Bezug auf ihr Handeln im Hier-und-Jetzt gerichtet wird. Welche Annahmen liegen diesem Setting zugrunde? Wie sieht die Interventionspraxis in einem gruppendynamischen Aktionsforschungsseminar aus?

Gruppendynamik und Aktionsforschung sind zwei Begriffe, die von Jakob L. Moreno, Kurt Lewin, zwei in den 30er Jahren in die USA emigrierten Europäern, im Rahmen der entstehenden Sozialpsychologie entwickelt und geprägt wurden. Ursprünglich verwendet von Moreno, übernahm Lewin diese Termini und entwickelte seine eigenen Konzepte.
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Aktionsforschung und qualitative Forschungsdesigns

Wie wird mit Aktionsforschung Erkenntnis erarbeitet und zugänglich? Wie ist die Aktionsforschung in das wissenschaftstheoretische Spektrum und qualitative Forschungsdesigns eingebettet?

Für Kurt Lewin war Aktionsforschung schlichtweg Forschung, die PraktikerInnen helfen kann, konkrete gesellschaftliche Verhältnisse zu verbessern (vgl. Lewin 1946). Traditionelle wissenschaftliche Forschung war in der Lage, abstrakte Gesetze des Gruppenlebens und sozialer Beziehungen zu klären und dazu entsprechende Konzepte und Begriffe zu entwickeln. Dieser Typus von Forschung kann allgemeine Orientierungen für soziale und politische Arbeit zur Verfügung stellen, lässt aber Behörden oder SozialarbeiterInnen im Hinblick auf konkrete Handlungsprobleme in dem Gefühl zurück, im Nebel zu stehen. Für die Praxis erforderliche Forschung müsse Erforschung von sozialen Bedingungen und Wirkungen verschiedener Formen des sozialen Handelns leisten, müsse Forschung sein, die zu sozialem Handeln führt. Es herrsche ein Mangel an Forschung, aus dem PraktikerInnen lernen und das eigene Handeln verbessern können.
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Aktionsforschung: ein Aufriss der methodischen Entwicklung

Wie wird Aktionsforschung aktuell angewendet? Im folgenden Text werden die historische Bezüge der Aktionsforschung und ihren Grundlagen nach Kurt Lewin erläutert, sowie ausgewählte Weiterentwicklungen der Anwendung von Aktionsforschung dargestellt.

1 AKTIONSFORSCHUNG VON KURT LEWIN

Kurt Lewin entwickelte in der Nachkriegszeit in den USA die Handlungs- oder Aktionsforschung. Sie ist eine Art Tat-Forschung (action research), eine prozessorientierte Erforschung der Bedin-gungen und Wirkungen von sozialem Handeln und eine zu (verändertem) sozialen Handeln führende Forschung.
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